Archivgutnutzung über das Transparenzportal Hamburg

Das Staatsarchiv Hamburg steht allen Interessierten zur Nutzung offen. Auf Grund der aktuellen Situation waren die Lesesäle des Staatsarchivs Hamburg geschlossen. Eine eingeschränkte Nutzung ist seit dem 06.05.2020 wieder möglich.

Archivgutnutzung über das Transparenzportal Hamburg

Das Staatsarchiv Hamburg hat nun die Möglichkeit geschaffen, bereits digitalisiertes Archivgut mithilfe der Infrastruktur des Transparenzportals online verfügbar zu machen. Mit dieser Idee können erstmals auch historische Dokumente der Freien und Hansestadt Hamburg im Transparenzportal bereitgestellt werden. So wird das Transparenzportal zu einem „digitalen Lesesaal“, in den Nutzerinnen und Nutzer bei Bedarf ausgewählte Archivalien bestellen können. Über 20.000 Archivguteinheiten aus den Beständen 213-12 Staatsanwaltschaft Landgericht – Nationalsozialistische Gewaltverbrechen (NSG) und 314-15 Oberfinanzpräsident – Devisenstelle und Vermögensverwertungsstelle können so zugänglich gemacht werden.

Die Nutzerinnen und Nutzer können die sie interessierenden Archivalien aus den beiden Beständen in der Datenbank des Staatsarchivs ermitteln und per E-Mail zur Einsicht im Transparenzportal bestellen, soweit die Archivalien keinen Schutzfristen mehr unterliegen. Sobald die digitalisierten Archivalien für Sie bereitstehen, werden Sie per Mail informiert.

Neben den bereits in der Datenbank und über die Internetseite des Staatsarchivs verfügbaren Digitalisaten ermöglicht die neue Lösung über das Transparenzportal auch in Zeiten geschlossener Lesesäle einen unkomplizierten Zugang zu ausgewählten Archivalien.
Hier findet sich eine Übersicht über die digitalisierten Bestände und eine Anleitung zur Bestellung der digitalisierten Archivalien in das Transparenzportal.

Diese Lösung wird auch nach der Öffnung des Lesesaals zur Verfügung stehen.